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News

Vier Samstage im Mai – vier Mal honky tonk® unplugged Shows

Hommage an Schweinfurter Künstler und an eine bundesweite Erfolgsstory

Livemusikveranstaltungen müssen seit über einem Jahr pausieren und gute digitale Musikformate
sind rar gesät. Da hört es sich schon etwas vermessen an, was die Schweinfurter Agentur L19
GmbH, vormals Blues Agency, ankündigt. Sie möchte nämlich mit der Reihe honky tonk® unplugged
genau ein solches digitales Musikformat schaffen und sich dabei an keinem geringeren orientieren
als an MTV unplugged und der aktuell sehr erfolgreichen Reihe „Stay live“ (ZDF-Mediathek).
L19-Geschäftsführer Ralf Hofmann verspricht vier Sendungen, in denen mit Matze Rossi, Steffi List
und Mad Bob bekannte Schweinfurter Künstlerinnen und Künstler präsentiert und portraitiert werden.
Spannung gewinnt das Format zusätzlich, weil allen Hauptacts je ein zweiter Künstler an die
Seite gestellt wird. Eingebunden sind die jeweiligen Auftritte in verschiedene Talkformate an unterschiedlichen
Orten mit unterschiedlichen Gesprächspartnern zu Themen, die sowohl Aktuelles als
auch Hintergründiges in einer ganz eigenen Form zeigen sollen.
So entstehen sehr persönliche Portraits über Künstlerinnen und Künstler, die zum Teil seit vielen
Jahren die Region mit ihrer Kunst bereichern und gleichzeitig als deren Botschafter in der gesamten
Bundesrepublik unterwegs sind.

Premiere am 8. Mai, 19:30 Uhr mit Matze Rossi und Anton Mangold

Die Premiere von honky tonk® unplugged startet am 8. Mai um 19:30 Uhr mit Matze Rossi, dessen
neues Album „Wofür schlägt Dein Herz“ am 11. Juni erscheinen wird. Fünf Jahre hat er daran gearbeitet.
Einige der neuen Songs wird er mit Anton Mangold präsentieren, dem mehrfach ausgezeichneten
Jazzmusiker. Dabei entstanden außergewöhnliche Momente. Die gemeinsam gespielten Stücke
wirken, als wären sie genau für Harfe und Gitarre geschrieben, soviel darf bereits jetzt verraten
werden,
Matze Rossi macht bereits seit über 30 Jahren Musik. Da ist es nicht verwunderlich, dass es auch
einiges zu bereden gibt. Das tut er u.a. mit Ralf Hofmann, den er an der Theke im Stattbahnhof trifft
und mit ihm über die Verantwortung des Künstlers für sein Publikum spricht, wie die Tagtraum-Zeit
ihn mitgeprägt hat und vieles mehr. Am Ende können sich Matze und Ralf sogar darauf einigen,
wann und wo sie sich kennengelernt haben.
Ein weiterer Gesprächsgast ist Thomas „Hue“ Hübner vom Kulturhaus Stattbahnhof. Mit ihm unterhält
sich Moderator Sven Schröter, der auch durch die Sendung führt, über die aktuelle Situation des
Clubs und sie blicken gemeinsam auf die Verbindung von Honky Tonk® und dem soziokulturellen
Zentrum.
Außerdem zeigt Sven Schröter mit der Unterstützung Ralf Hofmanns einige erste, appetitmachende
Zeitdokumente aus fast 30 Jahren Honky Tonk® Geschichte und bietet einen ersten Vorgeschmack
auf die Sendung am 29. Mai, wo die beiden tief in das Archiv der legendären Veranstaltungsreihe
greifen werden.

Wie Honky Tonk® die Städte eroberte

Doch halt: ist Honky Tonk® nicht eigentlich ein Kneipenfestival?
„Natürlich“, meint Ralf Hofmann, „deswegen wird es in jeder Sendung auch ein Thekengespräch
rund um die Gastronomie in Schweinfurt geben und kurze Einblicke in das schier endlose Honky
Tonk® Archiv aus fast 1.000 Festivals seit 1993“. Während bei den ersten drei Sendungen die jeweiligen
Künstlerkombinationen im Mittelpunkt stehen, widmet sich die vierte Sendung am 29. Mai in
einer längeren Strecke der titelgebenden Kultveranstaltung, begleitet von einem kleinen best of der
ersten drei Folgen. Und die Geschichte des Honky Tonk® hat nun wirklich das Zeug zu einigen legendären
Episoden.
Für Hofmann ist klar, dass dieses neue Format kein Ersatz für das Liveerlebnis sein kann. „Aber was
sollen wir machen?“, fragt er mit einem Schuss Fatalismus. Wichtig sei doch auch, dass für Künstler
honky tonk® unplugged und Veranstaltungsdienstleister überhaupt wieder Bewegung ins Spiel komme. Und er sei sich sicher,
mit dem Formatkonzept viel Unterhaltsames, Persönliches und damit Sehenswertes produzieren
zu können.
Möglich werde diese Produktion deshalb, so Hofmann, weil er seit Jahresanfang mit dem Studio
Halle36.live mit einigen Kooperationspartnern einen neuen Geschäftszweig eröffnet hat.
Sonst ist er mit seiner Agentur unter anderem für das Stadtfest Schweinfurt, viele Kundenevents
und sonstige Veranstaltungen verantwortlich.

Wann ist was und wo zu sehen?

honky tonk® unplugged wird ohne Bezahlschranke angeboten. Die Kosten der aufwändigen Produktionen
werden durch die Sponsoren SWG, Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, Riedel Bau, Regio-
Net und Brauerei Roth getragen, die allesamt langjährige Partner der Schweinfurter Kultur sind.
Begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauern können sich aber gerne über einen während der Ausstrahlungen
eingeblendeten, sogenannten „Donationbutton“ erkenntlich zeigen.
Die Sendetermine sind jeweils an den Samstagen im Mai, immer 19:30 Uhr:
• 8. Mai Matze Rossi und Anton Mangold
• 15. Mai Steffi List und Sondermarke
• 22. Mai Mad Bob und Petra Eisend
• 29. Mai Honky Tonk® Review und honky tonk® unplugged best of
Den Link zu den Sendungen gibt es über die bekannten Seiten:

www.binlivedabei.de

www.honky-tonk.de

Die Sendungen werden dort auch nach den Sendeterminen zur Ausstrahlung bereitstehen.

+++ SUPPORT YOUR LOCAL HEROES +++

 

Mit acht SAVE THE DATE SESSIONS will Navigator Productions jeweils drei lokalen Bands aus Unter- und Mittelfranken die Möglichkeit geben, zu Retter:innen ihrer eigenen Fanszene zu werden:
Abgesagte Headliner-Slots werden im Wechsel zwischen Nürnberg und Schweinfurt ersetzt, indem regionale Bands einspringen!
So bleiben nicht nur Auftrittsmöglichkeiten erhalten, sondern allen Beteiligten, vom Promoter über die Tontechniker:innen bis zum Security und Caterer und allen voran den Clubs, werden die Jobs bewahrt.
Mehr Support geht nicht, um unsere local heroes zu unterstützen!

 
Bewirb Dich jetzt!
 

Du willst mit Deiner Band bei einer SAVE THE DATE-Session in Nürnberg oder Schweinfurt spielen?*
Dann bewerbt Euch bis zum 01. Mai 2021 unter:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
(Betreff: SAVE THE DATE / Link zu Website, facebook, youtube, Insta, o.ä.)

*Bands mit >50% Musiker:innen aus Unter- oder Mittelfranken

2020, was für ein Jahr.... Sicherlich wird dieses Jahr allen für lange Zeit in Erinnerung bleiben, schon alleine weil diese Pandemie uns alle noch für eine lange Zeit beschäftigen wird. Gerade für die Veranstaltungsbranche war dieses Jahr eine absolute Katastrophe und es gibt ja noch nicht wirklich ein Licht am Ende des Tunnels.

Wir blicken trotzdem zurück auf die schönen Ereignisse anstatt uns nur über die aktuellen Umstände zu ärgern, schlechte Nachrichten gibt es sowieso viel zu viele. Hiermit möchten wir nochmals jedem danken, der uns in diesem Jahr in irgend einer Form unterstützt hat. Ob mit einem "Biergarten" Besuch, einer Bestellung im Soli-Online-Shop, einer Spende oder auf sonst irgendeine Art und Weise. Jeder noch so kleine Betrag hilft uns dabei den Stattbahnhof durch diese Krise zu bekommen. DANKE! ❤️

Wir hoffen auf ein Jahr mit mehr guten als schlechten Nachrichten und wünschen somit auch euch allen nur das Beste für 2021.

Euer Stattbahnhof Team

Heute vor genau einem Jahr hat es bei uns angefangen, an einem Freitag den 13. (!)

2 Wochen vorher, in Unterfranken gab es noch keine Corona-Fälle machten wir beim Blow Out Festival noch Witze auf der Bühne, verteilten Corona-Bier (Hoho…). Eine Woche später als am 8. März mit dem Flesh Fest das letzte Konzert (und auch die letzte Disco) stattfand hat man sich schon gedacht: „Das wird wohl nicht mehr lange gut gehen“.

Und so war es dann auch. Einen Tag vor Tourbeginn sagten Deez Nuts ihre Europa-Tour ab (eine gute Entscheidung, sie wären nicht mehr so schnell in die USA zurückgekommen…). Am Freitag den 13.03. standen wir also nicht beim Deez Nuts Konzert, sondern saßen zur einer Krisensitzung zusammen. Das Boppin B. Konzert am nächsten Tag wurde nach Absprache mit der Band gecancelt (es wäre wohl eh am nächsten Tag untersagt worden). Die Kneipe hatte die beiden Abenden noch geöffnet, aber es herrschte fast „Endzeitstimmung“.

Seitdem lief innerhalb des Hauses NICHTS mehr!

Wir haben den Stattbahnhof quasi in den „Winterschlaf“ versetzt, alle Ausgaben so weit es ging heruntergefahren mit dem obersten Ziel die laufenden Kosten irgendwie zu decken.

Die Programmplanung beschränkt sich seit einem Jahr fast ausschließlich darauf Ausweichtermine für ausgefallene Veranstaltungen zu finden. Mittlerweile planen wir schon die Ersatztermine für entfallende Ersatztermine…

Finanziell ist es uns gelungen das ganze bis jetzt so auf „Plus Minus Null“ zu halten, was zum großen Teil nur durch die breite Unterstützung unserer Besucher*innen und Freund*innen möglich war. Unser neu eröffneter Online-Shop erfreute sich großer Beliebtheit, viele Artikel wurden von befreundeten Bands gespendet! Auch unsere T-Shirt-Aktion und das „Keiner kommt nach Schweinfurt“-Festival erhielten großen Zuspruch. Und zu guter Letzt gingen auch sehr viele kleine und große Spenden ein. Das alles in der Gesamtheit hat uns sehr geholfen und wir danken allen für jeden noch so einen kleinen Beitrag!

Und wie schaut die nähere Zukunft aus? Letztes Jahr, als zuerst Biergärten und dann Kneipen (unter Auflagen) wieder öffnen konnten, haben wir uns bewusst zurückgehalten. So schön wie ein regelmäßiger Kneipenbetrieb gewesen wäre, wir wissen leider aus den letzten Jahren, dass sich unsere Kneipe ohne regelmäßige Veranstaltungen nicht rechnet. Ohne größere Events und mit Gästezahlbeschränkungen und anderen Auflagen hätten wir mit großer Sicherheit Geld mitgebracht. Und großen Spaß hätte das unter diesen Bedingungen auch nicht gemacht. Stattdessen sendeten wir immerhin ein Paar „Lebenszeichen“ indem wir den Biergarten (mit angrenzendem Parkplatz) 6 Mal im Sommer für ein „Outdoor-Event“ öffneten. Immer mit ausgeklügeltem Hygienekonzept und jedes Mal mit einem anderen Highlight wie DJs, TippKick-Turnier, Live-Musik, etc. An jedem der 6 Termine herrschte bestes Wetter und es war immer richtig voll, wir mussten sogar oft „Einlass-Stopp“ machen, weil die zulässige Besucherzahl erreicht war (fast ein Gefühl von WHYnachtsdisco im Sommer…).

Und das ist auch das was wir in diesem Sommer planen. Von einem regulären Betrieb sind wir wohl noch meilenweit entfernt. Wir wollen aber die Chance nutzen wenn das Wetter wieder wärmer wird (und die Pandemielage es zulässt) einen reinen Draußen-Betrieb zu starten. Nicht 4 Mal die Woche, aber sicherlich öfter als 1 Mal im Monat. Außerdem plant Navigator Productions ja auch 3 „Corona-konforme“ Konzerte im großen Saal. Somit hoffen wir dass dann zumindest über den Sommer wieder mal ein bisschen Stattbahnhof-Feeling aufkommen kann.

Wann wir irgendwas in der Richtung starten können, weiß leider noch keiner, aber die Pläne sind in der Schublade und ihr werdet es bestimmt erfahren!

Bis dahin vergesst uns bitte nicht, wir kommen wieder!

 

Eigentlich befänden wir uns jetzt gerade in der heißen Phase und würden die letzten Vorbereitungen für unsere Whynachts Disco treffen. Das wird definitiv ein sehr seltsamer 23. Dezember für uns werden ohne euch und die Veranstaltung. Leider kann ja auch der Live Stream aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden, ein Nachhol-Termin ist aber schon angesetzt. Das Stattbahnhof Team wünscht hiermit schon einmal allen trotz der Umstände ein schönes und besinnliches Whynachtsfest!

Achtung - wichtig

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Alte Bahnhofstraße 8-12

97422 Schweinfurt

Tel. Kneipe: 09721-16661

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